Besuch auf Boa Island

Der November ist ja so ein wenig der Monat zwischen den Welten, in dem man der Vergangenheit (und vor allen der Toten) gedenkt, in dem die Dunkelheit Überhand nimmt. Düster, depressiv, manchmal morbide. Wann also kann man besser auf Boa Island, im Norden der Grafschaft Fermanagh (Irland) die merkwürdigen, alten Statuen besuchen? Weiterlesen …

Belfast Mela 2017 – Bunter geht nicht!

Das war doch mal ein Sonntagsausflug – zum Belfast Mela, immerhin das elfte Mal in der nordirischen Hauptstadt stattfindend. Und uns auf vielfache Art zufrieden stellend. Kommt in die nächsten Reiseführer und Neuauflagen als eines der unbedingt nicht zu versäumenden Events in Belfast. Für Neugierige hier eine kleine Fotoauswahl als “Diaschau”, mit Künstlern, Helfern, und einer Masse an Leuten, die ihre Heimat stolz repräsentierten. Ist ja so eine Sache, mit der Deutsche eher ein Problem haben … hat man ein Land nicht besetzt, zumindest.

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Wie bei Karl May

Kleiner Wochenendtrip nach Nordirland – Irish Game Fair in Shanes Castle, County Antrim. Mit dabei auch eine Truppe von Stuntreitern aus Schottland. Die ja eigentlich wegen einer Mittelaltersache interviewt werden sollten … aber die Westernshow war dann auch Klasse. Gut, hatte einen Hauch von Karl-May-Spielen in Bad Segeberg (dieses Jahr gibt man dort einmal mehr “Old Surehand”), aber Les Amis d’Onno nehmen sich selber, bei aller Professionalität im Sattel, auch nicht allzu ernst. Allen voran Jacob Martin, hier als “Cactus Jake” auftretend, und immer wieder für einen Gag gut. So, genug der Worte, Bleichgesichter … hier sind die Bilder::

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Rommel-Figuren in Ulm

Ein ganz besonderer Schatz, versteckt in einem Nebenraum im Ulmer Museum (der zudem bei meinem Besuch nur über die verschneite Dachterrasse zugänglich war), sind die sogenannten Rommel-Figuren. Also nicht Miniaturen des Generalfeldmarschalls, sondern von der Hafnerfamilie Rommel hergestellte, aus Ton gebrannte und anschließend lebensecht bemalte Figuren aus dem Ulmer Leben.

Auf den ersten Blick eher unscheinbar, vielleicht wie großbürgerliches Spielzeug erscheinend, sind sie gewissermaßen Kulturgeschichte im kleinen Maßstab. Sie illustrieren den Alltag und die Mode in Ulm, einen Zeitraum vom Niedergang der Reichsstadt bis zum Biedermeier dokumentierend. Im Ulmer Museum findet der Besucher über dreihundert Figuren, um die vierzig weitere sollen noch in Händen privater Sammler sein. Septimus Rommel (1778-1846) war der erste Hersteller dieser Figuren, später versuchten sich auch andere Familienmitglieder (nicht immer ganz erfolgreich) in der Kunst. Der Grundstock waren etwa 140 Tonfiguren, die Mitglieder der Ulmer Stände, verschiedene Berufe und auch Trachten darstellten. Manchmal mit etwas Humor, manchmal aber auch mit angemessenem Ernst …

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